Donnerstag, Mai 31, 2007

Sprachverwirrung

Abgesehen von unmuterregenden Vorschlägen unseres Innenministers verärgert mich der inflationäre Gebrauch des Wortes "Globalisierungsgegner", da man gegen etwas unvermeidlich vorhandenes nicht sein kann (genauso unsinnig wären Sonnen- und Luftgegner). Sogar in die Hauptnachrichten der Tagesschau, der ich eigentlich etwas mehr Differenziertheit zugetraut hätte, hat sich dieser Begriff geschlichen ...

Deswegen freue ich mich über den klugen Beitrag von Michael Schulze von Glaßer im Journalismus-Blog, der es auf den Punkt bringt:

"Das gros an Menschen die gegen den G8-Gipfel protestieren werden ist, mit Ausnahme der rechtsextremen Globalisierungsgegner, wohl am besten als Globalisierungskritiker zu bezeichnen. Diese Menschen sehen in „Globalisierung“ etwas positives, kritisieren jedoch die neoliberale Art heutiger Globalisierung. Selbst die wohl bekannteste globalisierungskritische Organisation, attac, wird in den Mainstream Medien oft als „Globalisierungsgegner“ bezeichnet."

Sonntag, April 22, 2007

Emetikum

*schudder* Die Netvibes-Lektüre meiner Blogroll im AvD-Zimmer anlässlich eines angenehm ruhigen Bereitschaftsdienstnachmittags findet ein schnelles Ende, wenn ich von der Nachbarstation durch das offene Fenster mit Xavier Naidoo beschallt werde ... ich suche mir lieber mal ein bisschen Arbeit.

Nie BIOS-Update unter Windows!

Nachdem mein Monitor sich jetzt endgültig verabschiedet hat, habe ich mir einen schicken Widescreen-TFT gekauft, um dann festzustellen, dass der Grafik-Chip des gerade mal ein halbes Jahr alten PC die erforderliche Auflösung von 1440x900 Pixeln nicht hinbekommt. Die ausführliche Webrecherche (was haben wir früher eigentlich ohne das Internet gemacht?) legte zunächst nahe, dass ich mir wohl eine Grafikkarte kaufen muss. Dann war aber in einem Forumsposting zu lesen, dass auch ein BIOS-Upgrade helfen könnte. Asus listete auf seiner vorbildlichen Webseite tatsächlich meine Hauptplatine auf und versprach ausdrücklich die Lösung des Auflösungs-Problems. Zum Download bereit stand außer dem BIOS-Update auch ein Flash-Tool zum Einsatz unter Windows. Dieses meldete nach dem Flashen, dass es das Update nicht verifizieren könne, bot jedoch keine weiteren Lösungsmöglichkeiten an. Nach dem Rechnerneustart begrüßte mich dann auch lediglich ein Not-BIOS, das lakonisch feststellte, dass es kein Betriebssystem fände. So eine Meldung lässt den Adrenalin-Spiegel doch deutlich ansteigen.

Immerhin war dann nach weiterer Recherche mittels meines Laptops das Erstellen einer CD mit einem DOS-Flash-Tool und der Upgrade-Datei möglich. Diese CD wurde anstandlos geschluckt und führte den Upgradevorgang durch - mit dem Effekt, dass der TFT jetzt die gewünschte Auflösung zeigt.

Take-home-message: Nienienie BIOS-Upgrade unter Windows, selbst wenn der Platinenhersteller entsprechende Programme anbietet - es ist garantiert, trotz aller Bemühungen, im Hintergrund noch irgendein Programm oder Prozess aktiv, der das reibungslose Update verhindert.

Donnerstag, April 12, 2007

Altherrengewäsch

Wenn sich jemand so zu Familienpolitik äußert, wie es ein katholischer Kirchenoberer aus Augsburg gerade tut, kann man daraus nur schließen, dass er sich bereits sehr weit von seinen Schäfchen entfernt hat. Jemandem, der tagtäglich in der Seelsorge steht, dürfte keinesfalls entgangen sein, dass es Realität ist, dass sich eine Familie in vielen Fällen mit einem Lohn oder Gehalt nicht mit dem zum Leben Notwendigen versorgen lässt und dass aus dieser Not heraus eine suffiziente Versorgung der Kinder bitter nötig ist. Für das reine Hausfrauen- oder Hausmanndasein gibt es nunmal keinen Lohn. Es sind auch nicht immer Omas und Opas greifbar, die sich gerne einspannen lassen; Tagesmütter wiederum sind teuer (und stehen oft auch nicht zur Verfügung).

Der Wert der Familie (der unbestritten ist) bemisst sich nicht daran, dass es ein traditionelles Familienleben gibt, sondern daran, dass Kinder zufrieden, (in positivem Sinne) behütet und gefördert aufwachsen können, dass sie wissen: Jemand ist da für mich.

Die Schaffung von Krippen- und Kindertagesstättenplätzen ist bestimmt kein Allheilmittel für eine in vielen Bereichen haltlos schlingernde Gesellschaft, aber sie ist ein wichtiger Puzzlestein. Leute mit guten Ideen zu diffamieren, ist jedenfalls kein Schmuck für einen Theologen, der sich als Hirte verstehen sollte - es ist im Gegenteil eher ein Hinweis darauf, dass er dringend zeitnah in den Ruhestand versetzt werden sollte ... (die SZ weist aber darauf hin, dass Mixa mit seiner Meinung in der katholischen Kirche nicht alleine steht)

Donnerstag, April 05, 2007

"Abwesendheit"

Ich muss jedesmal grinsen, wenn mit "Abwesendheit" überschriebene Mails des Kommandanten unserer Werksfeuerwehr eintrudeln, in denen dieser mitteilt, dass er eine Zeit nicht im Hause ist und die Vertretungsregelung bekannt gibt.
Das Wort "Abwesendheit" steht zwar so in keinem Wörterbuch, ist aber grammatikalisch von einer zwingenden Schlüssigkeit.

Deswegen wird das schöne Wort auch zu Google des Tages (> 42.000 Hits - du bist nicht allein).

Jahrmarkt der Eitelkeiten

Also, ich oute mich hier mal: Ja, ich lese die deutsche VANITY FAIR und ich finde sie sogar gut. Es ist diese Mischung aus Klatsch (nicht so plump wie bei Bunte, die ich noch nichteinmal mit Latexhandschuhen anfassen würde und nicht so paparazzimäßig wie bei Gala), guter Fotografie (mit teilweise großartig entlarvenden Celebrity-Fotos) und durchaus vernünftigen Kultur- und Politikartikeln (die zwar reichlich konservativ sind, aber man darf ja auch was zum Reiben haben). Zudem ist das Layout gelungen.

Natürlich dient die VANITY FAIR als Klolektüre, was aber ja nichts ehrenrühriges ist. Sie wird dort in der Regel von vorne bis hinten gelesen. Der peinliche Lapsus mit dem Knut-Artikel der vergangenen Woche, der in Teilen doppelt, dafür aber nicht vollständig abgedruckt wurde, ist schon fast vergessen [wenn Ihr hier mitlesen solltet: ich bewerbe mich hiermit um die hoffentlich gut dotierte Stelle eines nebenberuflichen Schlussredakteurs - eine eigene Schlussredaktion kann sich die VF offenbar nicht leisten ...].

Gut gefällt mir ein Satz, den Philipp Jessen in seinem Artikel über Sarah Connor schreibt: "Sie ist das, was man auf provinzielle Art gut aussehend nennen würde" - richtig! - und leider kein bisschen mehr als das ...

Sonntag, März 25, 2007

Coffee to go

In den Filialen eines großen amerikanischen Kaffeebrauers wird man bei der Bestellung an der Kasse immer nach seinem Vornamen gefragt, der mittels Edding zusammen mit Kürzeln über den Inhalt des zu füllenden Bechers auf eben jenen geschrieben wird und dann nach Fertigstellung in den Raum gerufen wird, damit der wartende Kunde zum gewünschten (und
gezahlten) Getränk kommt.

Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie schwer sich manche deutsche Zeitgenossen meist älteren Semesters mit der Bitte nach der Nennung des Vornamens tun. So wurde ich heute Zeuge, wie ein „Hermann“ (was natürlich genauso gut ein Nachname sein könnte), die freundliche junge Frau hinter dem Tresen in eine lebhafte Diskussion darüber verwickelte, wofür sie denn jetzt seinen Vornamen wissen wolle.


Donnerstag, März 22, 2007

Kundenorientierung

Schön, wenn man im Pfeifenladen seines Vertrauens, auch wenn man mangels Gelegenheit nur alle paar Jahre persönlich dort auftaucht, zunächst mit viel Engagement und Sachverstand beraten und schließlich vom Chef an der Kasse wie ein alter Bekannter begrüßt wird.

Und, hach, natürlich wollte wieder ein wunderbar gemasertes Pfeifchen mitgenommen werden ...



Mittwoch, März 21, 2007

Sibirischer Kuhschnupfen

Das schöne an einer mehrköpfigen Familie ist, dass Infekte rumgereicht werden und so richtig reifen können. Jetzt hat es mich erwischt. Als braver Arbeitnehmer habe ich natürlich gemeint, das am Wochenende abhandeln zu können, aber diesmal ging es nicht. Die beste Mutter meiner Kinder lästert dann gerne über "kranke Männer" im allgemeinen und speziellen. Ich sei nicht krank, sondern nur erkältet. Die rotzelnde Nase und der hustende Hals stören mich da ja garnicht so sehr, und sie schränken auch die berufliche Leistungsfähigkeit kaum ein, blöd sind nur die weichen Knie und das dumpf-matte Hirn ...

Sonntag, März 11, 2007

Bibel frisch verpackt

Die Diskussion um die "Bibel in gerechter Sprache" (BigS; der Titel ist IMHO vollkommen irreführend, weil er bisherige Übersetzungsbemühungen als ungerecht brandmarkt) wird ja offenbar hauptsächlich von Leuten geführt, die das Buch selbst noch garnicht in den Händen gehalten haben. Es ist sagenhaft, wie angesichts der Möglichkeit, dass man Gott auch mit weiblichen Anreden benennen kann, die Emotionen hochkochen. Ich finde die Lektüre überaus ansprechend. Die umfangreiche Einleitung ist angetan, Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen: Hier werden sehr dezidiert die Ziele und Intentionen dieser Übersetzung erläutert. Und im eigentlichen Text ist sicherlich manches hölzern, vieles ungewohnt und einiges anstößig im positiven Sinne. Ich empfinde etliche (auch unglücklich formulierte) Textpassagen als Anregung zur Diskussion. Das Projekt "Bibel in gerechter Sprache" als work-in-progress ...

Ob man jetzt gleich die Blasphemie-Keule schwingen muss, wie der ehemalige Lübecker Bischof Ulrich Wilckens, bleibt dahin gestellt. Es gibt lesenswerte kritische Stimmen, wie z.B. Ingolf U. Dalferth in der NZZ, der sich zu recht daran stört, dass Abweichungen vom Originaltext nicht direkt erkennbar sind. Das heißt aber doch nur, dass man diese Übersetzung nicht als alleinige Bibelübersetzung lesen sollte (aber das war auch schon vor BigS so, dass es bereichernd war, neben dem vertrauten Luther-Text auch noch eine andere Variante zu lesen, um so über die eine oder andere Unausgewogenheit hinwegzukommen). Die Grenze zwischen Übersetzung und Übertragung war auch schon vor BigS fließend.

Ein Projekt, auf das ich im Zusammenhang mit der BigS-Diskussion gestoßen bin, erhebt von vornherein nicht den Anspruch, eine Übersetzung zu sein: Die Volxbibel will ganz ernsthaft, Jugendliche an die Bibellektüre und den Glauben heranführen. Im Wiki kann am Text gefeilt werden und es macht Spaß, das Neue Testament mal auf diese Weise zu lesen.

Euphemismus der Woche: Entmietung

Google-Ads sind immer wieder ein Quell der Inspiration. Was für ein zynischer Euphemismus ist "Entmietung" - das löst bei mir Assoziationen wie "Entlausung" und "Kammerjäger" aus. Ungeziefer loswerden ...

Donnerstag, März 08, 2007

Kein Suchtproblem

Warum soll es den Celebrities anders gehen als dem durchschnittlichen Patienten auf unseren Suchtstationen:
Die zuletzt ziemlich abgesackte Britney Spears lässt verlautbaren, dass sie kein Suchtproblem habe, sondern an einer postpartalen Depression leide (und sich deshalb mit Fug und Recht slebst behandeln darf ...).

Sonntag, März 04, 2007

Business

Die Steckdosen zwischen den ICE-Sitzen sind eine wunderbare Erfindung: Den Laptop-Akku auf Kosten der deutschen Bahn aufladen, die Gedanken für Blogtexte frei flottieren lassen und nebenbei sich ungemein professionell fühlen, selbst wenn man nur Sudoku (heißer Tipp: Simple Sudoku) oder Solitär spielt.

Samstag, März 03, 2007

Platzkarte

Der durchschnittliche Bahnbenutzer ist mit der Aufmerksamkeit auf vier Zahlen bzw. Zahlenkombinationen sichtlich überfordert. Da gilt es [1.] den Bahnsteig, [2.] die Abfahrtszeit, [3.] die Wagennummer und schließlich [4.] die Nummer des reservierten Platzes zu memorieren. Auch ich ertappe mich bei einem gewissen Anankasmus und blicke immer wieder auf den Ausdruck mit der Reservierung, als ob sich die Ziffern darauf ändern könnten. Zwei Drittel der Gesprächskontakte im an einem großen Zusteigebahnhof haltenden ICE drehen sich um das „Sie-sitzen-auf-meinem-Platz, oder?!“-Thema. Dass die Reservierungen auf den ICE-Displays verschwinden, wenn der jeweilige Startbahnhof passiert ist, steigert die Verwirrung eher als dass es sie beseitigt. (Und Veronica Ferres blickt herausfordernd gelangweilt vom Titelblatt des Bahn-Kundenmagazins - „Ihr persönliches Exemplar zum Mitnehmen!“)

Donnerstag, Februar 22, 2007

DSL-Service-Wüste

Die c't hat sich in ihrer aktuellen Ausgabe breit der fehlenden Kundenorientierung der DSL-Anbieter gewidmet. Warum in diesem Artikel freenet keine Würdigung fand, ist mir nach meinen Erfahrungen der letzten Tage und Wochen ein Rätsel:

Die einzigartig unübersichtliche Online-Hilfe des Unternehmens ließ mich mit einer Frage bezüglich meines Umzugs und der Mitnahme meines DSL-Anschlusses ratlos zurück, sodass ich im gut versteckten Supportformular eine Frage platzierte. Ein freundlicher Mailbot bestätigte den Eingang der Nachfrage, ein weiterer Mailbot bat vorsorglich um Geduld und stellte fest, dass ich die Beantwortung der Frage durch weitere Nachfragen bezüglich der Beantwortung nicht beschleunigen würde. Als nach einer knappen Woche mein Umzugstermin näher rückte und noch immer keine Antwort eintraf, schickte ich erneut über das Kontaktformular meine Frage an den Dienstleister. Auch hier nur die beiden Mailbot-Antworten, jedoch nichts Substanzielles.

Der Umzug ist inzwischen über die Bühne, die Telekom hat (mit der gleichen Rufnummer) den Anschluss neu geschaltet (das ging trotz technischer Probleme dank unkomplizierter kostenfreier Kontaktaufnahme mit dem Kundendienst reibungslos vonstatten). Als gestern etwas Ruhe eingekehrt war, wollte ich dann in den sauren Apfel beißen und die (kostenpflichtige) Service-Hotline anrufen. Hier durfte ich erst minutenlang mich durch den Sprachcomputer hangeln und bekam dann, als ich mich zu einem Mitarbeiter aus Fleisch und Blut hätte durchstellen lassen können, die lapidare Mitteilung, dass alle Mitarbeiter im Gespräch seien und ich es doch später nochmal versuchen solle. Für wie blöd hält freenet seine Kunden. Immerhin wird so verhindert, dass ich mir auf meine Kosten viertelstundenlang hirnerweichende Warteschleifenmusik anhören darf, aber wer sagt mir, dass ich bei meinen nächsten Versuchen (wo ich zunächst wieder den wenig komfortablen Sprachcomputer bedienen darf), nicht wieder vor der letzten Hürde scheitere.

Ich stelle fest, dass es für mich als Bestandskunden keinen Support gibt.

Heute abend geht ein Fax mit Fristsetzung an freenet (mit Kopie an die c't) ...

Warum heißt Leistung bei DSL-Anschlüssen im Moment nur Bandbreite und nicht Kundennähe? Ob sich die Anbieter mit zunehmender Marktsättigung wieder auf den Service besinnen? freenet muss sich jedenfalls bei mir jetzt etwas ins Zeug legen, damit ich mich nach Ende des Vertrags nicht nach einem anderen Dienstleister umsehe ...
Ich wäre gerne bereit, etwas mehr zu zahlen, wenn mir dann unkomplizierter Support durch kompetente Mitarbeiter garantiert wird.

Mittwoch, Februar 14, 2007

Hotline-Horror

Ja, es stimmt: Es ist um die Wetterfichte etwas ruhig geworden.

Das liegt daran, dass ich gerade mit meiner Familie umziehe ...

Nun soll ja dann der Telefonanschluss auch umziehen. Die Telekom bietet dafür einen Online-Umzugsservice an. Ich habe mehrfach versucht, den entsprechenden Vorgang abzuschließen, bin aber jedesmal gescheitert, weil eben Entscheidendes nicht geht (z.B. den Eintrag im Telefonbuch zu bestimmen - vielleicht habe ich den Link dazu einfach nicht gefunden).

Also habe ich mir gedacht, bei der Hotline anzurufen, was mir auch dadurch schmackhaft gemacht wurde, dass dieselbe kostenfrei ist (was bei einem Telefonprovider ja eigentlich auch selbstverständlich sein sollte). Zu Beginn wird man von einem Sprachcomputer begrüßt, dessen geduldige weibliche Stimme nach dem Begehr fragt und dann eine gesprochene Antwort erwartet. Offenbar ist die Dame etwas schwerhörig (man hört ja immer wieder von Gesundheitsschäden durch exzessives Telefonieren), jedenfalls bin ich trotz eines deutlich artikulierten "Umzug" zunächst bei der Rechnungsauskunft, wo eine freundlich-schnoddrige Mitarbeiterin mit meinem Anliegen so überhauptnichts anfangen konnte, aber zusagte, zu versuchen, mich mit der zuständigen Abteilung zu verbinden und mich widrigenfalls "zurückzuholen". Das gelang aber leider nicht - nach knapp 10 Minuten Wartemusikgedudel habe ich aufgegeben und nochmal mit dem Sprachcomputer geplaudert. Daraufhin bekam ich den richtigen Ansprechpartner an die Reihe, der dann auch geduldig meine Wünsche aufnahm. Zwischendurch musste er seinen Computer neu starten (vermutlich verwendet die Telekom ein Produkt aus Redmont), konnte aber schließlich den Vorgang zu unser beider Zufriedenheit abschließen.

Was wäre gewesen, wenn ich für die gut 45 Minuten auch noch teuere 0180er-Tarife hätte löhnen müssen?

Ich mag keine Hotlines, freue mich aber immer, wenn es Positivbeispiele gibt (memo und BerlinElektro haben zum Beispiel sehr nette und schnelle Mitarbeiter am Telefon sitzen).

Dem Herzen was gutes tun

Gilt das auch für den Büroschlaf?

Samstag, Februar 03, 2007

Billig ist nicht preiswert

Irgendwie wird in der Werbung gerade das Wort "billig" wiederentdeckt: Da gibt es die unsägliche Rio-Reiser-Fledderei eines Elektromarktes und jetzt kommt auch noch ein Lebensmitteldiscounter mit "frisch trifft billig" ...



"Billig" ist bei mir alles andere als positiv belegt: "Billig" ist fadenscheinig, wenig stabil, ohne innere Werte. Auch Wiktionary kennt die Bedeutungen: qualitativ minderwertig, ideenlos, einfallslos ...

Freitag, Februar 02, 2007

Monitor in Agonie

Mein oller CRT-Monitor scheint sich langsam zu verabschieden, er knistert beim Anschalten erbärmlich und im Betrieb wird das Bild gelegentlich schwarz um sich dann wieder, von der Mitte größer werdend, einzublenden (versteht jemand, was ich da beschreiben will?) ...



Vielleicht kommt ja doch bald mal die Stunde eines schicken neuen TFT-Displays - ich liebäugele ja schon lange, aber solange das alte Ding noch tut, werde ich es nicht austauschen.

Montag, Januar 29, 2007

Sonntagabend in Deutschland

Wenn das stimmt, gibt es einen guten Grund, am Sonntag nach dem Tatort, die Glotze nicht auszuschalten ...