In den Filialen eines großen amerikanischen Kaffeebrauers wird man bei der Bestellung an der Kasse immer nach seinem Vornamen gefragt, der mittels Edding zusammen mit Kürzeln über den Inhalt des zu füllenden Bechers auf eben jenen geschrieben wird und dann nach Fertigstellung in den Raum gerufen wird, damit der wartende Kunde zum gewünschten (und
gezahlten) Getränk kommt.
Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie schwer sich manche deutsche Zeitgenossen meist älteren Semesters mit der Bitte nach der Nennung des Vornamens tun. So wurde ich heute Zeuge, wie ein „Hermann“ (was natürlich genauso gut ein Nachname sein könnte), die freundliche junge Frau hinter dem Tresen in eine lebhafte Diskussion darüber verwickelte, wofür sie denn jetzt seinen Vornamen wissen wolle.
Sonntag, März 25, 2007
Coffee to go
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digitus
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Mittwoch, November 29, 2006
Kontrolliertes Rauchen bringt nichts
Schlechte Nachrichten, für alle, die meinen durch eine Reduktion des Tabakkonsums etwas für ihre Gesundheit zu tun: Das Deutsche Ärzteblatt berichtet über das Ergebnis einer Langzeitstudie aus Norwegen, die am Dienstag im Fachblatt Tobacco Control (2006; 15: 472-480) der British Medical Association (BMA) veröffentlicht wurde (auch als pdf verfügbar). In der zwei Jahrzehnte laufenden Untersuchung mit rund 50.000 Teilnehmern seien Männer, die ihren Tabakkonsum mehr als halbierten, genauso anfällig für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Durchblutungsstörungen und Krebs gewesen wie Raucher, die weiter ihr bisheriges Pensum rauchten. Ein überraschendes Ergebnis habe die Studie bei Frauen erbracht: Frauen, die die Zahl der täglich gerauchten Zigaretten verringerten, seien sogar in größerer Gefahr, vorzeitig zu sterben. Man dürfe also Patienten, die man bezüglich ihres Tabakkonsums berate, nicht vormachen, dass bereits eine Reduzierung der täglichen Zigarettenmenge ein Gewinn für die Gesundheit sei.
Interessante Ergebnisse auf offenbar guter Basis, die mit dem "gesunden Menschenverstand" nicht so recht nachzuvollziehen sind (aber auch das macht Forschung so interessant).
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Donnerstag, November 09, 2006
Nichtraucher-Extremismus
Yoda hat heute die allgemeine Tendenz, das Rauchen überall zu verbieten, auf gelungene Weise aufgespießt.
Und hat noch einen wunderbaren NoNoSmoking-Button entworfen:
Da ich gerne mal eine Pfeife rauche und damit für gewöhnlich eine gute halbe Stunde beschäftigt bin, würde mich ein allgemeines Verbot in Gaststätten im wahrsten Sinne kalt erwischen :-)
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Labels: blogosphäre, genussmittel
Montag, August 14, 2006
Genussmittel
Aaah, gerade kommt von der Scotch Malt Whisky Society eine Mail herein, dass die beiden von mir bestellten Whiskies lieferbar sind: Beides Fassabfüllungen, ein 10 Jahre alter Isle of Arran und ein 17jähriger Dalmore.
Schon die "tasting notes" auf der Webseite der SMWS machen den Mund wässrig.
Zum Dalmore steht da zum Beispiel: "Die Farbe von sattem Bernstein, im Geruch Orangen, Orangenmarmelade, dann Teeblätter. Ohne Wasser im Geschmack scharf, trocken, Schokolade, dann süßlich werdend, als Bitterorangen endend. Mit Wasser wird er sanfter, mit Teeblättern wie aus einer noch warmen Teekanne."
Schön, dass es sowas gibt.
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digitus
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Labels: genussmittel, konsum
