Ist es unproffesionell, einer psychotischen Patientin, die völlig verzweifelt darüber ist, dass ihr Herz nicht mehr in der Brust sondern im Bauch sitzt, sein Stethoskop in die Hand zu drücken?
Sonntag, September 02, 2007
Mittwoch, November 22, 2006
Lästige Unterbrechungen
Im work.innovation-Blog hat sich Alexander Greisle mit einem Artikel aus der Zeit auseinandergesetzt, der von einer Studie des King’s College zur Unterbrechung durch E-Mails berichtet, und die entscheidende Erkenntnis in ein aussagekräftiges Diagramm gepackt:
Bei drei Unterbrechungen (alles was nichts mit der aktuellen Aufgabe zu tun hatte, also nicht nur E-Mails) wurden in 100 Minuten netto 25 Minuten an der wichtigen Aufgabe gearbeitet, davon aber nur 9 Minuten mit höchster Konzentration.
Das bedeutet also, dass ich im Büro sowohl das Telefon als auch den Mail-Client ausschalten sollte. Nett, wenn eine Erkenntnis, die man aus dem Bauch heraus bereits hat, dann auch noch wissenschaftlich unterfüttert wird.
Eine originelle Idee ist die Slow-E-Mail-Bewegung. Dan Russell, ein Forschungsmanager bei IBM, beendet seine E-Mails den Sätzen: »Join the slow e-mail movement! Read your mail just twice each day. Recapture your life's time and relearn to dream.«
Nachtrag am 29.11.2006: Die Readers Edition der netzeitung hat heute einen interessanten Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.
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Mittwoch, November 15, 2006
IT spart Zeit und Geld
81 per cent spend an hour searching for documentsDies koste die Wirtschaft geschätzte 1,7 Milliarden Pfund. Natürlich vertrete Samsung die These, dass ihre Produkte diese Probleme reduzieren würden. [Deutsche Version des Artikels hier]
44 per cent make e-documents that already exist
87 per cent try and fix printer jams without talking to inhouse IT wizards
86 per cent wait for 10 minutes for their PCs to start
24 per cent said that printers are the biggest problem, 21 per cent said PCs are, and 20 per cent try and fix photocopiers
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Sonntag, Oktober 15, 2006
Magisches Denken
An Tagen, wo ich für 24 Stunden den Arzt vom Dienst gebe, ertappe ich mich immer wieder bei von keinerlei Empirie belecktem magischen Denken:
- Bei stabilem Wetter sind die Bereitschaftsdienste ruhiger.
- Wenn der Dienst vor meinem ruhig war, wird meiner turbulent (und umgekehrt).
- Auf einen ruhigen Tag folgt eine unruhige Nacht.
- Unangenehme Zugänge kommen nach Mitternacht.
- Ein Dienst, der besch***en anfängt, bleibt auch so.
- ...
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